Beschwerdesturm gegen S21-Brief an alle Stuttgarter Haushalte

Zu der Werbe-Aktion zur Volksabstimmung in Ba-Wü am 27.11.2011 durch den Stuttgarter Oberbürgermeister Hr. Dr. Schuster gibt es auch schon Präzedenzfälle:

“Unzulässige Wahlwerbung durch Bürgermeister BVerwG, Urteil vom 18.04.1997 – Az.: 8 C 5.96 Leitsätze: 1. Wahlempfehlungen zugunsten einer Partei oder eines Wahlbewerbers, die ein Bürgermeister in amtlicher Eigenschaft abgibt, werden nicht durch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung (Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG) gedeckt. Sie verstoßen vielmehr gegen die den Gemeinden und ihren Organen durch das bundesverfassungsrechtliche Gebot der freien Wahl auch im Kommunalwahlkampf auferlegte Neutralitätspflicht. (amtlicher Leitsatz)”

Peter Grohmann von den AnStiftern sagt dazu:

“Was tun? Klagen statt weinen. Abstimmung anfechten, egal wie sie ausgeht. Wahlbrief an Schuster zurücksenden: Annahme verweigert. Dies hier posten”

weitere Links zu demThema u.a.:

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2011/11/23/volksabstimmung-wegen-verletzung-der-neutralitatspflicht-durch-ob-schuster-nicht-moglich/

und ein vorgefertigter Beschwerde-Brief als .pdf zum ausdrucken und ausfüllen:

http://www.bei-abriss-aufstand.de/wp-content/uploads/VA_Stuttgart1.pdf

und hier:

http://www.uawg.de/2011/11/23/unzulaessige-wahlwerbung-durch-oberbuergermeister-wolfgang-schuster/

in diesem Sinne euer Gehirnakrobat

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Gewinnspiel bei TechFokus

..ein Eintrag mal anderer Art :)

TechFokus hat sein Gewinnspiel bis heute um 20Uhr verlängert, also wer noch schnell genug ist, mitmachen und tolle Preise gewinnen!

http://techfokus.de/willkommen-bei-techfokus-gewinnspiel-mit-einem-ipad-3-und-viel-mehr-131221/

viel Glück und Erfolg

euer Gehirnakrobat :)

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Hausdurchsuchungen zu den Vorfällen am 20.06.2011 in Stuttgart

Am Donnerstag, den 07.07.2011, gab die Polizei und Staatsanwaltschaft Stuttgart durch eine Pressemitteilung, morgens um 08:15 bekannt:

“PP Stuttgart / Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Stuttgart 21 – Parkschützer verweigerten bislang Herausgabe von Beweismaterial
Stuttgart: Beamte der Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Stuttgart durchsuchen zur Stunde die Büroräume der Parkschützer sowie die Privatwohnung deren Sprechers.”

Zu diesem Zeitpunkt gab es, nach Angabe des Sprechers der Parkschützer Matthias von Herrmann, schon eine Vereinbarung zwischen ihm und der Polizei, respektive Staatsanwaltschaft, sich um 09:00Uhr, vor bzw. in dem Büro der Parkschützer, in der Urbanstraße zu treffen, um dort die geforderten Beweismittel (Bild- und Videomaterial) zu übergeben. Diese Vereinbarung wurde, laut Herrn von Herrmann, ungefähr gegen 07:30 telefonisch getroffen, nachdem 5 Polizeibeamte der Mordkommission und ein Staatsanwalt kurz nach 07:00Uhr, seine Mutter, in seiner Abwesenheit über die drohende Hausdurchsuchung informiert hatten.

Die Ursache für diese Zwangsmassnahme, war, nach Angaben der Pressemitteilung, die Vorfälle rund um den 20.06.2011. Bei diesen war es, im Zuge der Montagsdemonstration und einer genemigten weiteren Aktion, zeitlich direkt anschliessend zwischen Südflügel und GWM(Grund-Wasser-Management)-Gelände, zur Besetzung des im Bau befindlichen Gebäudes gekommen. Speziell der Vorfall des schwer verletzten Beamten in Zivil, der von mehreren Personen geschlagen und getreten worden sein soll, beschäftigt die Ermittler zur Zeit.

Der inzwischen verfolgte Straftatbestand, der gemeinschaftlichen, schweren Körperverletzung und des versuchten schweren Raubes (im Zusammenhang mit der versuchten Entwendung der mit sich geführten Dienstwaffe des zivilen Ermittlers) hatte bereits zu drei Festnahmen in Stuttgart geführt. Der anfängliche Tatverdacht des versuchten Totschlags wurde inzwischen fallen gelassen bzw. abgemildert, nachdem Ärzte festgestellt haben, das eine solche Kehlkopfprellung, wie der Beamte sie erlitten hat, zwar theoretisch lebensgefährlich sein kann, in diesem konkreten Fall es aber nicht war.

Die Parkschützer, unter ihrem Sprecher Matthias von Herrmann, hatten daraufhin, am Freitag, den 24.06.2011, eine Pressekonferenz abgehalten, wo sie verschiedene private Video- und Bildmaterialen öffentlich machten, die die Darstellung der Polizei, bzw. der bis dahin erfolgten Berichterstattung, als Falschdarstellungen beweisen sollten. Dieses Material wurde auf dieser Veranstaltung, laut Matthias von Herrmann und mehrerer Zeugen an alle Interessierten per CD/DVD verteilt, zumindest soweit der Vorrat an Rohlingen vor Ort ausreichte. Danach wurden alle weiteren Interessierten dazu eingeladen sich eine Kopie der Daten im Büro der Parkschützer abzuholen, so Carola Eckstein von den Parkschützern.

Genau diese Daten wollte die Staatsanwaltschaft am gestrigen Donnerstag nun durch die Hausdurchsuchung sicherstellen, da sie Ihr noch nicht zur Verfügung gestellt worden seien. Den Hinweis darauf, das alle Bild- und Videomaterialien sich auch im Internet finden lassen würden, kommentierte eine Pressesprecherin der Polizei gestern mit den Worten, das man keine Videos von “YouTube” (eine Webseite zum hochladen und anschauen von Videos) herunterladen könne. Daraufhin kamen zahlreiche Kommentare, nicht nur von den Parkschützern, das dies ohne grossen Aufwand möglich sei.

Die Hausdurchsuchungen wurden abgebrochen bzw. fanden nicht statt, nachdem der Sprecher der Parkschützer, nach Rücksprache mit seinem Anwalt, eben genau jene CD/DVD den Beamten übergab und ebenfalls nach Rücksprache einen weiteren Zeugen, der über Bildmaterial verfügte, benannte, laut von Herrmann “um  meinen Kooperationswillen zu zeigen”. Die Pressemitteilung der Polizei/Staatsanwaltschaft Stuttgart zu dieser Einigung liest sich etwas anders und so wird davon gesprochen, das:

“PP Stuttgart / Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Stuttgart 21 – Aussagen des Sprechers der Parkschützer sind unrichtig
Stuttgart: Beamte der Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Stuttgart haben am Donnerstag (07.07.2011) einen Durchsuchungsbeschluss für die Büroräume der Parkschützer und die Privatwohnung des Pressesprechers vollzogen und Beweismaterial erhoben. Die Ermittlungsbehörden stellen fest:

Entgegen der Aussagen des Sprechers der Parkschützer vor Medienvertretern nach Abschluss der Maßnahmen, war der Zeuge Matthias von Herrmann im Vorfeld des heutigen Tages zu einer Zusammenarbeit nicht bereit. Erst aufgrund der drohenden umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen in seinem Privatbereich sowie im Büro der Parkschützer und nach wiederholter Rücksprache mit verschiedenen Anwälten war der Zeuge bereit, die gesuchten Aufnahmen herauszugeben und die Personen zu benennen, die im Ermittlungsverfahren dringend als mögliche Tatzeugen benötigt werden. Den Ermittlungsbehörden war vor der Sicherstellung nicht bekannt, welchen Inhalt und Umfang das Material hat, das zu besitzen der Zeuge von Herrmann bei seiner Pressekonferenz angab.

Zwischenzeitlich konnte bei einem weiteren Zeugen, den von Herrmann heute benannte, eine große Anzahl beweiserheblicher Fotos sichergestellt werden.”.

Fakt ist jedenfalls, beidseitig bestätigt, das auf die Hausdurchsuchungen und weitere Zwangsmaßnahmen schlussendlich verzichtet wurden und die Dateien, die schon zuvor auf der Pressekonferenz an interessierte Personen verteilt wurden, den Ermittlungsbehörden übergeben wurden.

Bei den beiden genannten Zeugen, handelt es sich, laut Matthias von Herrmann, um den ohnehin der Polizei namentlich bekannten “Hauptzeugen”, der wohl seinerseits, noch am Montag, den 20.06.2011, bei EPHK Ralf Perrey, selbst Anzeige gegen den Beamten in Zivil erstattete und einen weiteren Fotografen.

Desweiteren, so Herr von Herrmann, gab es zuvor keinerlei Aufforderung, weder telefonisch, noch gar schriftlich, dieses Beweismaterial den Behörden zu übergeben. Lediglich einen Anruf der Polizei hätte es gegeben, in dem er gefragt wurde ob er bereit wäre als Zeuge aufzutreten. Dieses hätte er verneint, nach den Gründen befragt, gab er, in dem guten Wissen und Gewissen “das sei ja schliesslich sein gutes Recht” keine Angaben dazu an.

Fazit:

Die Behörden sehen diese Maßnahme als notwendig an und als Erfolg, da sie nun die Dateien erhalten haben und einen weiteren Zeugen ausfindig, und bei diesem wohl weiteres Beweismaterial sicherstellen, konnten.

Die Parkschützer sehen diese Maßnahme als reine Schikane und den Versuch, die Organisation weiter zu kriminalisieren und einzuschüchtern an, da die Dateien, ja auch anderweitig und ohne Zangsmaßnahmen zu bekommen gewesen seien.

Für den Autor dieses Textes, stellt sich vor allem eine Frage, die der Verhältnismässigkeit. Die Staatsanwaltschaft hat ein gutes Recht im Zuge von Ermittlungen Zeugen und Beweismaterial sicher zu stellen und auch sozusagen “frei Haus” geliefert zu bekommen. Das ist die Pflicht eines jeden Bürgers dieses Landes. Diesem sind die Parkschützer und ihr Sprecher, und vor allem all jene die im Besitz von möglichem Beweismaterial und Wissen als Zeugen waren, wohl grossteils nicht nachgekommen. Nur wäre dann, vor allem vor dem Hintergrund der ausgerufenen Deeskalationsstrategie der Polizei und Staatsanwaltschaft, es nicht einfacher und auch billiger gewesen einen Anruf oder besser noch, ein Anschreiben an das Büro der Parkschützer, respektive Herrn von Herrmann, zu senden?

Die Begründung, dann hätte man eventuell nicht die Originale erhalten, unbearbeitet und ungeschnitten, zieht aus gleich mehreren Gründen nicht:

Zum einen besassen bzw besitzen auch die Parkschützer nur das Material was ihnen von dritter Seite zugekommen ist oder sie sich selbst aus dem Internet besorgt haben. Zum anderen haben sich die Beamten vor Ort ja genau mit -dem- Material zufrieden gegeben, das sie ohnehin bekommen hätten und das schon knappe zwei Wochen zuvor auf der Pressekonferenz der Parkschützer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Desweiteren fällt ins Auge wie früh und in welchem Ausmaß Medienvertreter über diese geplante Aktion informiert worden sein müssen, so kam der erste Anruf eines Fotografen, über die geplante Hausdurchsuchung der Büros der Parkschützer um kurz vor halb neun Uhr morgens, dort an. Das manche Presse, noch vor den Parkschützern selbst, darüber zu berichten in der Lage war, erscheint fragwürdig.

Alles in allem, muss man nüchtern festhalten, das für eine CD/DVD und einen Namen eines weiteren Zeugen, mit weiterem Material, ein Aufwand betrieben wurde, der in keiner Relation steht. Zumal die Polizei/Staatsanwaltschaft Stuttgart selbst in Ihrer Pressemitteilung schreibt: “[...]Den Ermittlungsbehörden war vor der Sicherstellung nicht bekannt, welchen Inhalt und Umfang das Material hat, das zu besitzen der Zeuge von Herrmann bei seiner Pressekonferenz angab.[...]” (aus der 2.en Pressemitteilung zum Thema vom 07.07.2011).
Das Medienecho allerdings, das einem Sturm glich, hat allerdings auch andere, noch einen Tag zuvor im Brennpunkt gewesene Themen, wie z.B. den Kostenschwindel der DB AG völlig aus dem Fokus geweht.

in diesem Sinne – euer gehirnakrobat

(Anm.d.Red.: Eventuell wird dieser Artikel (ggf. in gekürzter/überarbeiteter Form) auch anderweitig veröffentlicht. Sollte dies der Fall sein werd ich natürlich den entsprechenden Link an dieser Stelle einfügen! :) )

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Was sind Gedanken wert?

Hallo liebe Lesenden,

heute möchte ich mich und euch, mal nicht mit irgendwelchen Bahn-, Bau- und Immobilienprojekten beschäftigen. Ein Thema auf das ich in letzter Zeit immer wieder und immer mehr stoße, ist die Frage ob Mensch eigentlich machen darf, kann und sollte, was er/sie wirklich kann und Spaß und Erfüllung finden lässt.

Schauen wir uns z.B. einen freien Autor an, der einen Blog betreibt, er macht sich Gedanken, nimmt wahr, recherchiert zu weilen und schreibt, und teilt dies mit anderen. Diese anderen können sich mit seinen niedergeschriebenen Gedanken auseinandersetzen, sie bewerten und für sich zum Anlass nehmen nachzudenken oder ein Bild zu entwickeln, in konstruktiver Weise, das beinhaltet natürlich auch die Ablehnung von und Kritik an diesen Gedanken. Er/sie schafft also somit einen Beitrag für die Gesellschaft und sei seine/ihre Leserschaft noch so klein. Gedanken entwickeln sich erstmal im einzelnen, privaten, dann, im Diskurs und Verbreitung, entwickeln sich weitere Gedanken, Fantasien, Schlüsse und Ideen.

Nun leben wir in einer Zeit, in der solche Arbeit, nicht mehr als solche wahrgenommen wird, wer kann schon als Kreativer, egal ob als Maler bzw Künstler (und da rechne ich definitiv auch die Street-Art-Künstler mit ein), Autor oder Musiker, bis auf eine verschindend geringe Minderheit, und auch die meist nur wenn sie einem gewissen Zeitgeist, Mode oder gewissen Interessengruppen ins Kalkül passt, können die meisten wohl nicht davon leben. Obwohl soviele versuchen, mit ihren bescheidenen Mitteln und ohne grosse Anerkennung, unseren Alltag zu bereichen und zu verschönern.

In früheren Zeiten, waren es die Künstler und Freidenker, die Philosophen und Dichter, die Musiker und Schauspieler, die einen Hof erst richtig zum Glanz gereichten, es war schick und wichtig für die Herrschenden, sich mit ihnen zu umgeben und als Mäzene aufzutreten. Heute sind solche Dinge höchstens noch als “Hobby” gesellschaftlich akzeptiert, und jemand der 3-Schicht Motorblöcke zusammenschraubt, bzw. genau einen Arbeitsschritt dazu beiträgt, hat ein gutes Ein-/ und Auskommen, während jemand der seiner (Um-)Welt mit seiner Gitarre ein Stück Musik in den Alltag trägt, höchstens noch als “nette Randnotiz” auffällt und meist mit einem ganzen Bündel an Vorurteilen, von “gescheiterter Existenz” und “Sozialversager” bis hin zu “nettem, naiven, idealistischen Spinner” konfrontiert wird.

Vielleicht ist es gewollt, hat man doch im Laufe der Geschichte gelernt, das die Mächtigen oft in ihrem eigenen Umfeld die Saat für Veränderung und Umbrüche haben gedeihen lassen. Die ihnen später selbst zur Gefahr oder sogar zum Fallstrick wurden. Und doch, ist es nicht genau diese Kreativität, die Kulturen, Völker und die Welt ansich voran gebracht haben?! Aber wie lässt sich Kreativität messen? Wie will man trennen zwischen jemand der nur “faul herumlungert” und dem der ebenso, augenscheinlich untätig, sich seinen Gedanken hingibt, um eines Tages vielleicht einen neuen philosophischen Grundsatz zu postulieren und die Welt verändert? Bei dem Betrachten dieser Frage, kam ich zu dem Schluss: muss man das denn wirklich? – wenn sich Kreativität, und die gestalterischen Formen seine Umwelt zu bereichern, wieder lohnen würden, gäbe es, meiner Meinung nach, viel weniger Grund für Müßiggang und Frustration. Natürlich gäbe es höchstwahrscheinlich einen kleinen Teil, der sich dieses zu Nutze machen würde, aber die gibt es nunmal immer und überall, und ich denke, dieses menschliche Verhalten ist nunmal auch inherent und nur Symptom, nicht Ursache, und darf nicht als Argument dafür dienen, das wichtige Beiträge, ob musisch oder intellektuell, ob einfach informativ, für diese Gesellschaft nichts wert sind.

Die Zeit ist reif Dinge zuzulassen, wieder Werte hochzuhalten, die einst für die Entwicklung des Menschen notwendig und unabdingbar waren. Viele werden mir jetzt vielleicht grundsätzlich zustimmen, aber darum frag ich dann auch ganz provokant: Wieviel ist jede/r einzelne bereit dazu beizutragen? Oder hört die Solidartät und die Zustimmung beim eigenen Geldbeutel auf? Ist man bereit, eben jenen unter die Arme zu greifen, und ihnen Ihr schaffen zu ermöglichen? – Dabei rede ich von anerkennendem und respektvollen “helfen” und nicht davon, einen dispektierlichen Brosamen zuzuwerfen.

Wie losgelöst sind wir von wirklichem Schaffen von Mehrwert und dessen Entlohnung?

Ich denke, das dies nur eine Frage ist, die sich zur Zeit vieler Orts stellt und natürlich mit der grösseren Frage und Kritik an unserem Geld-/ und Finanz- bzw Wirtschaftssystem einergeht. Dennoch finde ich gerade diesen Aspekt oft unterbewertet, und auch wenn wir auf dem Papier zugesicherte, freie Entfaltung unserer Persönlichkeit haben, so sieht die Realität doch ganz anders aus. So werden Tausende zu Arbeiten gezwungen, mit denen sie nichts eigentlich zu tun haben (wollen) und die im Zweifel nichtmal einen Mehrwert für die Gesellschaft bringen, nur damit sie etwas tun.

Arbeit als Selbstzweck – das kann funktionieren, – meiner Meinung nach, aber nur wenn Mensch sich in seiner Arbeit eben wiederfindet, dann kann das sogar durchaus positiv sein, aber nicht in dieser sinnentleerten und seelenlosen Art und Weise, wie sie derzeit hier und anderswo praktiziert wird.

in diesem Sinne – euer gehirnakrobat

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Eine Renaissance des Interesses

Hallo meine liebe Lesenden,

heute möchte ich mich einem Thema widmen, über das ich vor einigen Tagen gestolpert bin, und zu dem ich seither schreiben wollte.

Was viele von uns erleben, die einen bewusster als die anderen, ist der Umgang der Medien mit Ereignissen, an denen wir teilweise selbst anwesend und involviert waren, der Umgang mit Wahrheiten und Abmachungen, geht es um einen sogenannten “Stresstest” der Deutschen Bahn oder um “Stürmungen” von Baustellen oder die aktuelle Atompolitik, in Deutschland und anderswo, um Natur- und Tierschutz, den Staats- bzw Finanzkrisen, und vielem, vielem anderen mehr. Dieser Umgang enttäuscht viele von uns, einschliesslich mir, und macht doch auch nachdenklich. Vielleicht ist einfach eine kritische Masse überschritten, an offenkundigem Abschreiben, von nicht reflektierten oder kritisch hinterfragten Nachrichten, die eher das Wort “Nachplappern” verdient hätten, an Darstellungen die jedem konkret Beteiligten oder Sach-/Fachkundigen, gerade zu wie eine Ohrfeige vorkommen müssen.

Und leider muss man feststellen, die sogenannten kritischen bzw kritischeren Medien sind heutzutage nicht mehr unbedingt besser, als das meistverkaufte deutsche Magazin, mit dem achso schlagkräftigen Namen und Schlag-zeilen.

Dennoch, statt, wie lange Zeit, den Berichten Glauben zu schenken, und sich ohne weiteres kritisches Hinterfragen oder gar aufzulehnen dagegen, brav von allem zu distanzieren und wieder zur gewohnten Ordnung rufen zu lassen, ist diesmal etwas anders, in diesen Tagen in Stuttgart und anderswo.

Die Leute interessieren sich plötzlich wieder für Gegendarstellungen, für verschiedene Meinungen und Betrachtungsweisen. Sie klicken sich durch das Web, lesen Blogs und Artikel von unabhängigen Autoren, sie schauen sich Streams an, gemacht von Leuten wie dir und mir. Vielleicht ist es das (oder zumindest eines der) Geheimnisse dieses unbestreitbaren, grossen und hartnäckigen Widerstands hier im beschaulichen Ländle, eine Renaissance des Interesses. Wo wir lange Jahre und Jahrzente gewohnt waren, ja geradezu von klein auf zu erzogen wurden, das die Medien uns informieren, glasklare Fakten liefern, -DIE- Wahrheit uns transportieren, neutral, ehrlich, unbestechlich, diese Fassade bröckelt, nicht zuletzt Dank des Internets, anderer Informationskanäle, seien es Netzwerk-Plattformen, seien es Blogs und Guerilla-TV (oder sagen wir lieber Bürger-TV *schmunzel) wie Cams21. Wo ein Angebot da ist, gibt es Konsumenten, und umso mehr Nachfrage besteht, umso grösser wird mit und mit das Angebot und die Verfügbarkeit. Das alte Spiel von “Angebot” und “Nachfrage” – nur wer braucht dann noch die alten, etablierten Medien, wenn man ohnehin weder umfassend, noch differenziert informiert wird? Es enstanden und entstehen nicht nur zahlreiche Blogs, auch eine (online-)Wochenzeitung und die “Info-Offensive”, ob als Aktion oder Reaktion ist vom Ergebnis her vollkommen irrelevant, sind sie doch nur Beleg dafür, das nur “für dumm verkauft” werden kann, wer auch dumm bleibt und eben nicht informiert und aufgeklärt wird, und das dies zunehmend, mehr und mehr Menschen deutlich wird. Massive Rückgänge an Abonnement- und Verkaufszahlen werden aber nicht mit einer Rückbesinnung auf die alten Werte und den eigentlichen Zweck des ganzen quittiert, nein, man verkleinert die Redaktionen noch mehr, und kopiert und zitiert fröhlich nur noch mehr, im Zweifel um die Kosten zu reduzieren und irgendwie, doch für alle kompatibel zu bleiben, oder zumindest eine gewisse Randgruppe zu bedienen. Nur wird dem, wieder erstarkten Interesse, des Menschen, an seiner Umwelt, an seinem Leben, keine Rechnung getragen und die sonst selten hinterfragte Konsumhaltung von Nachrichten und Informationen, wird immer öfter und offensichtlicher für viele inakzeptabel.

Und damit bröckelt ein weiterer, tief verwurzelter und anerzogener (Irr)Glauben: die Verwechselung zwischen Akzeptanz und Resignation!

Ja, es ist gut, Dinge und Tatsachen, Situationen, zu akzeptieren, weil nur dadurch erhält man, nein besser, gibt man sich selbst die Chance etwas zu realisieren und damit auch zu verändern. Solange man die Realität verneint, oder sich entweder durch Selbstvorwürfe oder durch Projektion auf andere, oder andere, achso viele Möglichkeiten des Ausweichens, sich nicht den Dingen stellt wie sie nunmal sind, kann man auch nichts an ihnen verändern. Nur, sind wir doch eigentlich gewohnt das der Satz “Es ist halt so, wie es ist!” mehr sagt, und hören und sagen ihn doch zwangsläufig in einem Atemzug zusammen (zumindest gedanklich) mit dem Nachsatz “Da änderst Du halt nichts dran!”. Genau an diesem Punkt wird aber aus Akzeptanz, Resignation. Der so lang und breit gepflegte Kurs, des immer wieder deutlich machens von Hilflosigkeit. Nur, sind wir nicht wirklich hilflos, nein, wir können etwas bewegen, kreativ sein, widerspenstig sein, hartnäckig, nachbohrend, manchmal auch vielleicht etwas über das Ziel hinausschiessend, aber immer doch bewegend.

Vielleicht, ist neben Bahnhof, Mineralwasser, Stadtentwicklung, Immobilienspekulationen, Milliarden Euro, usw – das, die eigentliche Ursache und Entwicklung von S21 bzw den Gegnern und ihrer Protestkultur. Und schauen wir uns weltweit um, so gibt es überall, gerade dort wo die Meinungsfreiheit bzw -hoheit dem Staat gehört, überall diese Blogs, diese Leute mit ihren mobilen Kameras, die zeigen und schreiben, was eben die, die dafür eigentlich ihr Geld bekommen, nicht (mehr) tun (dürfen). Ist das dann die Wahrheit? – Jain! – es ist eine ganz subjektive Sicht der Dinge, eingefangen von einem “normalen” Bürger, der aber, anders als viele Medien, seine Informationen, aus eigener persönlichen Erfahrungen hat und nicht nur aus dem dpa-Ticker. Das kann interessant sein, spannend, und vermittelt mögliche Einblicke, die sonst nicht zugänglich gemacht werden, und im Zusammenhang mit genug Informationen, Bildern, Berichten, Videos und persönlichen Meinungen und Ansichten, gepaart mit einem gesunden Menschenverstand, ist es so möglich sich seine eigene Meinung zu bilden.

Meine Bitte und Aufforderung an jede/n, die/der das hier liest ist deswegen, seid kritisch, aber auch offen, seid interessiert und -akzeptiert-, aber -resiginiert- nicht! Nicht wieder zurück zu dem berieseln lassen, von copy&paste der etablierten Medien, mit ihren dpa-Meldungen! Nicht sich selbst und die Dinge an die man glaubt, die man liebt, die man einfach ist, wieder nehmen lassen, von diesem ohnmächtigen Gefühl der Ausweg- und Hilflosigkeit. Nicht von staatlicher Seite, nicht von medialer Seite, aber auch nicht im persönlichen Umfeld, von menschlicher Seite. Ich weiss, ein Fluss, der einmal ein tiefes Flussbett sich gegraben hat, will immer gerne wieder dorthin zurück, aber ein Fluss, der einbetoniert, beruhigt und kontrolliert dahin plätschert, will auch immer wieder ausbrechen, dorthin wo er eigentlich hingehört. Denkt einfach ab und zu daran und kontrolliert euch selbst, und um meinen kleinen Eintrag mit einem Zitat einer Musikband abzuschliessen: “Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt!” (aus “Deine Schuld” von “Die Ärzte”).

- in diesem Sinne – euer gehirnakrobat

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ein Hinweis (auch) in eigener Sache

Liebe Lesergemeinde,

ich bin etwas überrascht, aehm,  nein falsch, ich bin schlichtweg >baff< über die Zahl an Lesern über die beiden vergangenen Tage!

Das freut mich und ehrt mich sehr, aber eines möchte ich doch anmerken, angestossen von einem sehr interessanten Video zum Thema der “alternativen” Medien:

Ich bin auch nur ein Mensch, der Dinge sieht, wahrnimmt und versucht seine Gedanken und Fragen zu formulieren. Deswegen bitte ich jede/n von euch, nein, ich mahne dazu und fordere es schlichtweg von Euch, konsumiert nicht einfach unkritisch, auch nicht was ich schreibe, egal wer es tut, auch nicht die etablierten Massenmedien, schaltet euren Kopf ein, stellt Fragen, wundert euch, deckt Widersprüche auf und traut euch einfach das euch zu erlauben!

Ein alter Geschichtsprofessor von mir sagte mal zu uns: “Denkt daran -jedes- Buch, auch jedes Geschichtsbuch, wurde von Menschen geschrieben. Von Menschen in ihrer Zeit, mit ihrem persönlichen sozialen, politischen, historischem und wissenschaftlichem Hintergrund und Wissen!”

Denkt daran, wenn ihr wieder mal ein Buch in Händen haltet (oder eine Internetseite lest, oder, oder) was vorgibt der Weisheit letzter Schluss oder absolut neutrale Fakten darzustellen (oder ihr dafür halten wollt).

Es ist natürlich mein persönlicher Anspruch (und ich denke der meisten freien Autoren, Blogger, wie sie auch immer heissen und genannt werden wollen), hier keine haltlosen Behauptungen zu postulieren oder irgendwelche Gerüchte zu streuen! – ich denke, das ich immer versucht habe und auch weiterhin in Zukunft versuchen werde, möglichst genau zu recherchieren und zu prüfen, bevor etwas den Weg zur Veröffentlichung findet – dennoch sind es natürlich auch -meine- Gedanken die hier ihre Form finden, die kann man nachvollziehen, muss man aber nicht. ;)

It’s all up to YOU! (und das ist euer Segen, und euer Fluch!)

in diesem Sinne – euer gehirnakrobat

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eine Montagsdemo, ein GWM, ein Bauzaun, ein Böller und viele Fragezeichen..

Hallo meine werte Leserschaft,

nach (jajaja – ich weiss ;) ) längerer Blog-Abstinenz muss ich meinen Gedanken schriftlich Form verleihen und euch daran teilhaben lassen.

Bevor ich mich jedoch im Detail verliere, möchte ich anmerken, das ich jede Form von Gewalt gegen Personen nicht gutheiße, ich werde mich auch nicht an der Debatte beteiligen, ob es jmd. bestimmtes (oder eine ganze Gruppe) “verdient” hat oder nicht.

Zu allererst muss ich mir mal “Luft machen”, angesichts der Selbstzerfleischung und Selbstkasteiung mancher Teile der Stuttgarter-Widerstandsbewegung. Selbstreflexion und -kritik sind ungeheuer wichtig in meinen Augen, darf aber nicht dazu führen, bzw als Ausrede dafür herhalten, plötzlich, egal wie die Ereignisse -tatsächlich- waren, gleich ein ganzes Großes per se zu verdammen. Vielleicht sind die Ereignisse am 20.06.2011, am Grundwassermanagement in Stuttgart, für manche auch nur ein willkommener Anlass sich aus dem ganzen, inzwischen nicht mehr ganz so “political correct”en Umfeld zu verabschieden. – Wobei für mich die Frage aufkommt, war es eigentlich -wirklich- jemals anders als heute? Hat sich soviel grundsätzlich verändert? – meines Empfindens und meiner Beobachtung nach: nein.

Muss man, bei aller gerechtfertigten Kritik und Skepsis mancher Aktionen im Rahmen der GWM-Besetzung, nicht ebenso die Kritik und Skepsis an Medien- und Polizeiberichten, Strategie und Taktik eines Großkonzerns und die Relation zum Umfang des “Ganzen” behalten?!

Am 20.06.2011 fand die 79.(!) Montagsdemo statt, zwischenzeitlich schon fast zu einem Ritual für mehrere Tausend Bürger geworden, nie kam es zuvor zu irgendwelchen Vorfällen solcher Tragweite, das ist richtig, aber doch auch bemerkenswert! – Woche für Woche soviele Menschen, die auf soviel Polizei, Wachschutz, etc. treffen, davor Tag für Tag Blockaden an der Einfahrt zum GWM, unterbesetzte Polizisten, müde und mitgenommene Demonstranten prallten aufeinander, die Nerven lagen teilweise blank und dennoch, die Eskalation blied schlussendlich aus.

Wäre es nicht an der Zeit auch zu bemerken und hervorzuheben, das solange -nichts- passierte, wie es am Montagnachmittag/-abend angeblich geschehen ist, mit einem “schwerstverletzten Zivilpolizisten”, der aber heute (Mittwoch) ja zum Glück schon wieder entlassen werden konnte?!

Auf einmal die ganze Bewegung zu kriminalisieren, auch intern, halte ich für den wirklichen “Bärendienst” an der Sache.

Machen wir uns doch nichts vor, es gab schon immer “radikalere” Gruppierungen und Personen unter uns, und wurden die nicht auch gebraucht, wäre der Widerstand sonst vielleicht nicht wirklich eingeschlafen? Zudem, wenn wir, die uns ja ihrer eben auch bedienen, uns die modernen Möglichkeiten der Kommunikation und Information anschauen, wie schnell ist per sms oder twitter oder oder oder eine Nachricht “da gehts ab!” im Umlauf und zieht eben auch Personen an, die man sonst zuvor (auch an diesem Montag) nie auf einer “normalen” Montagsdemo gesehen hat. Sobald es, in welcher Form auch immer, “Randale” gibt, zieht man nunmal auch Personen an, denen es im Endeffekt nur genau darum geht, die mit der Sache ansich, aber gar nichts gemein haben. Und natürlich suchen Wochen, ja Monate, ständig aufgezeigter Hilf- und Machtlosigkeit irgendwann ihr Ventil, dass das bei manchen, auch noch so gesetzten, braven Bürgern auch in Sachbeschädigung ausufern kann, ist bestimmt nicht gut, aber doch verständlich, zumindest in meinen Augen.

Kommen wir aber doch mal auf einen anderen Aspekt der ganzen Sache zu sprechen: wie konnte es eigentlich dazu kommen?

Ich habe selbst beobachtet, wie schon vor 2 Wochen, im Verlauf des Zuges der Montagsdemonstranten vom Nord- an den Südflügel, mind. 4 Personen am kleinen, schwächlichen Bauzaun zum Grundwassermanagement rüttelten und der doch arg bedenklich nachgab. Was damals die Situation “rettete” oder zumindest dafür sorgte, das nichts weiter geschah, war die einfache, blosse Tatsache, eines plötzlichen, ganz besonders heftigen Wolkenbruchs, der die Massen schnell fliehen liess. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, wenn ich das schon als einfacher Mitdemonstrant aus der Entfernung beobachtet habe, -MUSS- das den anwesenden Sicherheitskräften aufgeallen sein und dementsprechend auch den Verantwortlichen bekannt gewesen. Zumal der neue Bauzaun, in gleicher Version wie am Zaun Richtung Park, Vollmetall, Überkletterschutz, etc., schon seit Wochen auf dem Gelände des GWM bereit lag. Warum? Wozu? Wenn er nicht aufgebaut wurde, gerade -nach- dieser öffentlichen Demonstration, das der bestehende Zaun kaum ein halbes Dutzend Personen wirklich aufhalten kann und einer Woche Ruhepause, dank Pfingsten.

Meine persönliche Meinung ist zudem, ein (Bau-)Zaun mitten in der Stadt, halb im Park, halb am Hauptbahnhof, mitten auf dem Gelände wo für viele noch die Wunde vom 30.09.2010 schwärt, ist Provokation ansich. Überall auf der Welt und zu jeder Zeit, haben Mauern und Zäune, um Menschen ein- oder auszuschliessen, -immer- dazu geführt, das sie überwunden, gestürmt und niedergerissen werden wollten, meist, früher oder später, auch erfolgreich.

Meine Aufforderung an -alle- ist, lasst uns das Geschehen aufarbeiten, ruhig und ehrlich, auch mit aller gebotener Selbstkritik und Offenheit!

Lasst euch nichts erzählen, aber von niemanden, übernehmt nicht einfach irgendwelche Meinungen oder Berichte unreflektiert, egal ob “so” oder “so” – zeigt Köpfchen und bewertet auch Bilder, wenn ihr nichtmal wisst wann und wo aufgenommen, nicht gleich als “Beweis”, der einen oder der anderen Darstellung und akzeptiert auch unbequeme Wahrheiten, denn meiner Meinung nach ist Akzeptanz der erste Schritt um etwas zu verändern.

Lasst euch vor allem nicht spalten, weil nur zusammen sind wir stark, ob in Stuttgart, dem Freundeskreis oder in dieser Welt! Distanziert euch von Personen und Gedankengut, das eurem widerspricht, aber verdammt nicht eine ganze (gute) Sache.

- in diesem Sinne euer gehirnakrobat

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